Rekordzahlen bei lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen
2024 verzeichnete Deutschland so viele lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche wie seit Jahren nicht mehr. Die Folgen reichen von Krankenhausaufenthalten bis zu finanziellen Belastungen.
Im Jahr 2024 meldeten das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Robert Koch-Institut (RKI) 271 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland. Das sind rund 40 Prozent mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Hauptauslöser waren wie in den Vorjahren Salmonellen und Campylobacter-Bakterien.
Die meisten nachgewiesenen Ausbrüche gingen auf „Fleisch und Fleischerzeugnisse“ sowie „Gemüse und Gemüseerzeugnisse“ zurück. Besonders auffällig: Die Zahl der Ausbrüche durch pflanzliche Lebensmittel hat sich seit 2020 fast verdreifacht. Tierische Lebensmittel blieben zwar Hauptverursacher, doch pflanzliche Lebensmittel holen auf.
Erstmals wurden die meisten Ausbrüche in „Take-Away- und Fast-Food-Imbissen“ gemeldet, gefolgt von Privathaushalten. Besonders riskant sind Lebensmittel, die roh verzehrt werden, wie Salate oder Sprossen.
Lebensmittelinfektionen können schwerwiegende gesundheitliche und finanzielle Konsequenzen haben:
Denn nicht alle Behandlungskosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, etwa bei speziellen Medikamenten oder Reha-Maßnahmen. Bei längerer Erkrankung drohen Einkommensverluste. Eine private Krankentagegeldversicherung kann hier Lücken schließen.
In seltenen Fällen führen lebensmittelbedingte Infektionen zu chronischen Erkrankungen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das Einkommen, falls Betroffene ihren Beruf nicht mehr ausüben können.
Wir beraten Sie dazu gerne.


