Hohe Nachfrage nach Elterngeld Plus
Immer mehr Eltern in Deutschland nutzen das Elterngeld Plus, um Familie und Beruf flexibler zu vereinbaren.
2025 planten über 40 Prozent der Elterngeldbeziehenden, zumindest anteilig die längere, aber niedriger ausgezahlte Variante in Anspruch zu nehmen – ein neuer Höchststand seit Einführung der Leistung. Im Jahr 2025 erhielten rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland Elterngeld, das sind 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang spiegelt auch die sinkende Geburtenzahl wider. Die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug ging um 3,4 Prozent auf 417.000 zurück, die der Frauen um 3,8 Prozent auf 1,19 Millionen. Der Väteranteil blieb mit 25,9 Prozent nahezu unverändert und liegt damit weiterhin deutlich über dem Niveau von 2015 (20,9 Prozent).
648.000 Elterngeldbeziehende planten 2025, Elterngeld Plus zu nutzen – das entspricht 40,3 Prozent aller Empfängerinnen und Empfänger. 2016, im ersten Jahr nach Einführung, hatten sich nur 20,1 Prozent der Mütter und 8,2 Prozent der Väter für diese Variante entschieden. Elterngeld Plus wird zwar monatlich niedriger ausgezahlt als das Basiselterngeld, dafür aber über einen längeren Zeitraum. Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können sie mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus erhalten. Allerdings nutzten diese Möglichkeit 2025 nur 8,3 Prozent der Elterngeld-Plus-Beziehenden.
Immer mehr Familien nutzen die Möglichkeit, ihre finanzielle Absicherung während der Elternzeit flexibler zu gestalten. Eine längere Elternzeit kann aber auch Auswirkungen auf die spätere Altersvorsorge haben. Wir beraten Sie dazu gerne.


