Prioritäten beim Versicherungsschutz setzen und regelmäßig prüfen
Ein Privathaushalt gibt im Schnitt 1.788 Euro pro Jahr für Versicherungen aus – ohne Lebens-, Renten-, private Pflege- oder Krankenversicherung.
Doch viele Policen bedeuten nicht automatisch guten Schutz. Darauf weist die Stiftung Warentest hin und rät, existenzielle Risiken zuerst abzusichern. Dazu gehören eine Privathaftpflichtversicherung für jeden Haushalt sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung für alle, die von ihrem Gehalt leben. Immobilienbesitzer sollten eine Wohngebäudeversicherung abschließen und zusätzlich Naturgefahren wie Starkregen oder Überschwemmungen absichern. Auch eine Hausratversicherung kann sinnvoll sein, um Naturgefahren einzubeziehen.
Der individuelle Versicherungsbedarf hängt von der Lebenssituation ab: Familien mit Kindern haben andere Prioritäten als Singles oder Rentnerpaare. Regelmäßige Überprüfungen des Versicherungsschutzes – jährlich oder alle drei bis fünf Jahre – helfen, unnötige Policen zu streichen und Lücken zu schließen.


