Hitzeschutz als Bildungsfaktor
Klimaanlagen zu Hause verbessern Schulerfolge – aber nicht für alle.
Die Verfügbarkeit von Klimaanlagen in Wohnungen beeinflusst die schulischen Leistungen von Kindern. Doch der Zugang zu dieser Technologie ist sozial ungleich verteilt. Das geht aus einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Universität Lausanne hervor. Kinder aus klimatisierten Wohnumgebungen erzielen bessere Ergebnisse in PISA-Tests als ihre Mitschüler ohne Klimaanlage. Besonders deutlich ist dieser Effekt in heißen Ländern wie Singapur oder Malaysia. Die Verfügbarkeit von Klimaanlagen hängt dabei stark vom sozialen Status der Eltern ab – zumindest in Ländern, in denen die Technologie noch nicht flächendeckend verbreitet ist.


