14.08.2026

Wunsch nach Wohneigentum wächst

Immer mehr Menschen in Deutschland sparen für den Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum. Gleichzeitig verschlechtern sich die Aussichten, tatsächlich genug Geld zurückzulegen.

Der Anteil derjenigen, die Wohneigentum als Sparziel nennen, ist innerhalb eines Jahres von 33 auf 38,8 Prozent gestiegen. Damit gewinnt das Sparen für die eigenen vier Wände wieder an Bedeutung. Gleichzeitig wird es für viele schwieriger, ausreichend Geld zurückzulegen: Nur noch 9,1 Prozent planen, ihre Sparleistungen zu erhöhen, während 12,5 Prozent künftig weniger sparen wollen oder können. Der Sparklima-Index fällt damit auf minus 3,4 Punkte – erstmals seit dem Frühjahr 2025 überwiegt der Anteil der Weniger-Sparer.

Steigende Ausgaben und Lebenshaltungskosten sind für 43,4 Prozent der Weniger-Sparer der wichtigste Grund, ihre Sparleistungen zu reduzieren. Fehlende Einkommenssteigerungen oder Einkommenseinbußen folgen mit 16,2 Prozent. Die Altersvorsorge bleibt mit 57,7 Prozent das wichtigste Sparmotiv, gefolgt von Konsum und größeren Anschaffungen (43,1 Prozent) sowie Wohneigentum (38,8 Prozent).

Für Verbraucher stellt sich die Frage, wie sie ihre Sparziele trotz sinkender Spielräume erreichen können. Hier könnten staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie Bausparverträge oder private Altersvorsorge eine Rolle spielen, um langfristige Ziele wie den Immobilienerwerb abzusichern. Wir beraten Sie dazu gerne.