Neue Regionalklassen in der Kfz-Versicherung
Für fast zehn Millionen Autofahrende ändern sich die Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Während einige profitieren, müssen andere mit höheren Beiträgen rechnen.
Das teilt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanzen der 413 deutschen Zulassungsbezirke wider und sind ein Faktor bei der Berechnung des Versicherungsbeitrags. Für 5,2 Millionen Autofahrende aus 63 Zulassungsbezirken verbessert sich die Einstufung, für 4,8 Millionen aus 46 Bezirken verschlechtert sie sich. Besonders Großstädte wie Offenbach, Gelsenkirchen und Berlin schneiden schlechter ab als ländliche Regionen. Die beste Schadenbilanz weist der brandenburgische Landkreis Elbe-Elster auf.
Für die meisten Autofahrenden bleibt die Regionalklasse unverändert. In der Kfz-Haftpflichtversicherung sind die Versicherungsleistungen maßgeblich, bei denen Dritte durch das versicherte Auto geschädigt werden. In der Kaskoversicherung geht es um Schäden am eigenen Fahrzeug. Die Regionalklasse ist dabei nur einer von mehreren Faktoren, die den Beitrag beeinflussen – neben der Typklasse, der jährlichen Fahrleistung oder der Entwicklung der Reparaturkosten.
Für Verbraucher bedeutet dies: Wer in einer Region mit schlechter Schadenbilanz wohnt, könnte höhere Versicherungsbeiträge zahlen. Wir beraten Sie gerne, wenn es um die Versicherung Ihres Kraftfahrzeuges geht.


