Aktionsmonat rückt Cyberrisiken kleiner Unternehmen in den Fokus
Der internationale Cybersicherheitsmonat soll Unternehmen für Gefahren wie Phishing und Ransomware sensibilisieren.
Cyberangriffe verursachten der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr laut einer Bitkom-Studie Schäden von mindestens 160,4 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Schäden durch Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage auf mindestens 211 Milliarden Euro. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Handwerksbetriebe und Start-ups können durch begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen Schwierigkeiten haben, sich gegen Angriffe zu schützen.
Zum Start des internationalen Cybersicherheitsmonats kündigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Unterstützung für diese Betriebe an. Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand will am 5. Oktober ein Lagebild zur Bedrohungslage für KMU veröffentlichen. Zu den kostenfreien, anbieterneutralen Angeboten der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft zählen außerdem Hilfen zu Anforderungen der NIS2-Richtlinie und des Cyber Resilience Act, zur Absicherung von Produktionsanlagen sowie zu KI-gestützten Bedrohungen.
Unternehmen sollten den eigenen Versicherungsschutz bei Cybervorfällen prüfen. Ob eine konkrete Police Schäden abdeckt und welche Voraussetzungen dafür gelten, hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab. Wir beraten Sie dazu gerne.


